Abbruch - die Grundlage für etwas Neues schaffen

Alles, was durch Menschenhand erschaffen hat, ist nichts für die Ewigkeit, das liegt nun mal in der Sache der Natur und ist ganz normal. Gerade wenn es sich um Häuser handelt, so ist die Existenz von diesen ebenso nicht für die Dauer von Tausenden von Jahren ausgelegt. Wer demnächst plant, sich auf einem Grundstück das Eigenheim der Träume zu errichten, muss häufig die Altlasten des Vorbesitzers erst noch beiseiteschaffen. Eine alte Ruine steht dem neuen Eigenheim in dem Zusammenhang natürlich im Weg. Bevor es also damit losgeht, das Areal zu planieren und einzuebnen, muss man sich als Bauherr vergewissern, dass der Abriss einer Ruine genehmigt ist.


Viele Hürden und Hindernisse:

Normalerweise dauert ein Abbruch beziehungsweise Abriss nicht lange. Doch wer diesen eigenständig in die Tat umsetzt, läuft oft Gefahr, Ärger zu riskieren. Das örtliche Bauamt sowie Ordnungsamt sind eine der ersten Ansprechpartner, wenn es darum geht, notwendige Abrissgenehmigungen sowie Bauanträge zu erteilen. Doch dieser Vorgang dauert oft eine ganze Weile, sehr zum Missfallen des Bauherren. Die Verlockung ist groß, es drauf ankommen zu lassen und den Abbruch selbst in die Hand zu nehmen, frei nach dem Motto, wo kein Kläger ist, gibt es keinen Richter. Doch den sogenannten Mister Zufall gibt es immer mal wieder, der für Ärger und Strafzahlungen sorgen kann. Wenn die Ruine oder das Gebäude, was abgerissen werden soll, unter Denkmalschutz sowie Bestandsschutz steht oder sich in einem Naturschutzgebiet befindet, sind die Hürden in Bezug auf einen geplanten Abbruch noch mal um einiges höher. Diese Faktoren gilt es im Vorfeld abzuchecken, nur so lässt sich Ärger vermeiden.


Den Abriss korrekt durchführen:

Sind alle Genehmigungen eingeholt und hat man vor, den Abriss eigenständig durchzuführen, sollte man sich im Vorfeld um die Bereitstellung von beispielsweise Containern kümmern. Schutt, Altlasten wie Asbest und alte Dachbahnen sowie Metall muss beim Abriss immer mit eingeplant werden, was die Entsorgung betrifft. Es müssen also verschiedene Arten von Containern bestellt werden. Das Gute hierbei ist, wer alte Bleirohre oder Kupferbestandteile sowie Eisen entsorgt, kann so den ein oder anderen Euro durch die Entsorgung sogar noch verdienen und einige Kosten auf dem Weg wieder refinanzieren.

Den Arbeitsschutz und die Fürsorgepflicht bezugnehmend auf die Helfer sollte man stets einhalten. Bei einem Abriss werden oft auch Stoffe freigesetzt, welche gesundheitsschädlich sein können. Bei Altbauten und Ruinen, welche abgebrochen werden, ist es so, dass früher Baustoffe verwendet wurden, welche aus gesundheitlichen Gründen heutzutage nicht mehr genutzt werden können, beispielsweise Asbest. Einen richtigen Mundschutz, dichte Arbeitskleidung und Helme sind bei Abbruchvorhaben unverzichtbar, um die Gesundheit aller Mitarbeiter zu gewährleisten.

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